Grundschule am Berg

Konzeption

des Freizeitbereiches

der Schule am Berg


 

Inhaltsverzeichnis

1.        Schulspezifische Daten 
2.        Räumlichkeiten
3.        Außengelände
4.        Grundlagen für die pädagogische Arbeit – pädagogische Ziele
4.1.     Bild des Kindes
4.2.     Rechte und Pflichten unserer Kinder
           und die damit verbundene Rolle der Erzieher/innen
 5.        Nachmittagsgestaltung
 6.        Zusammenarbeit zwischen den Lehrer/innen und den Erzieher/innen
 7.        Zusammenarbeit mit den Eltern
 8.        Höhepunkte des Hortlebens
 

1. Schulspezifische Daten
Schule am Berg
 
Köpenicker Straße 31
12524 Berlin
Telefon Schule: 030 / 672 83 50
Fax-Nr.: 030 / 67 06 84 24
Telefon Hort: 030 / 67 80 16 31
 
Homepage:              www.grundschule-am-berg.de
 
 
Schulleiterin: Frau Kirschner
stellv. Schulleiterin: Frau Krüger
koordinierende Erzieherin: Frau Mann
Anzahl der Schüler mit einem Betreuungsplatz: 190 - 215
Anzahl der Beschäftigten im Hortbereich: 10
Anzahl der Gruppen: 10
 
Unser Hort ist montags - freitags von 6.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
 
Die Kinder werden von 6.00 - 7.30 Uhr im Frühhort
und von 16.00 - 18.00 Uhr im Späthort betreut.
 
Alle Kinder unserer Schule haben die Möglichkeit, im Rahmen
der Verlässlichen Halbtagsgrundschule (VHG), eine Betreuung
von 7.30 - 13.30 Uhr in Anspruch zu nehmen.

2. Räumlichkeiten
 
Schulzeit:
 
Doppelnutzung der Klassenräume für die Unterrichts– und Freizeitgestaltung.
Die Hortgruppen werden vorwiegend im Klassenverband belassen. 
Das separate Hortgebäude steht den Kindern in der Früh- und Spätdienstbetreuung
sowie in den Teilungs– und Ausfallstunden zur Verfügung.
Unsere Kinder können in der nachmittäglichen Freizeit auch die Bibliothek nutzen.
 
Ferienzeit:
 
Eine Ferienbetreuung wird angeboten. Wir haben zu jeder Ferienzeit geöffnet.
In den Sommerferien gibt es eine dreiwöchige Schließzeit. Während der Schließzeit
besteht die Möglichkeit einer Betreuung an der GS am Wasserturm. 
In der Ferienzeit werden die Kinder im Hortgebäude betreut.
Des Weiteren stehen uns die Mehrzweck- und Turnhalle zur Verfügung.

3. Außengelände (siehe Bildergalerie)
  • Großflächiges, auf zwei Ebenen angelegtes Freigelände mit großem Baumbestand.
  • Verschiedene Außenspielgeräte, wie z.B. fünf Tischtennisplatten, Schaukeln,
    Klettergerüst, Fußballplatz u.a. stehen unseren Mädchen und Jungen zur freien Verfügung.
  • Neben dem Schulgelände befindet sich ein öffentlicher Spielplatz, welcher mit genutzt wird. 

 
4. Grundlagen für die pädagogische Arbeit - pädagogische Ziele
 
4.1. Bild des Kindes
 
„Unsere Kinder sind unsere wichtigsten Gäste, die zu uns ins Haus kommen,
sorgsame Zuwendung erfahren, eine Zeit lang verweilen und dann aufbrechen,
um ihre eigenen Wege zu gehen.“
 Henri Jozef Machiel Nouwen
 
  • Unsere Kinder dürfen Fehler machen, um daraus zu lernen und
    sie dürfen ihre eigene Entwicklung mitgestalten.
  • Unsere Kinder brauchen Regeln und Grenzen, diese geben ihnen Hilfe zur Sozialisierung,
    Strukturgebung und Orientierung im täglichen Leben.
  • Für das Wohl unserer Kinder braucht es eine Umgebung, die ihnen Geborgenheit,
    Verlässlichkeit und Sicherheit vermittelt.
  • Das Spiel ist pädagogisches Grundprinzip des Lernens.
  • Lernen ist das Gegenteil von belehrt werden, lernen können unsere Kinder nur selber.

 

4.2. Rechte und Pflichten unserer Kinder und die damit verbundene Rolle der Erzieher/innen

  • Unsere Kinder werden von uns so akzeptiert, wie sie sind, d.h. wir beobachten jedes Kind
    sorgsam, um die Stärken und Schwächen jedes Kindes zu erkennen.
Wir beachten individuelle Probleme und versuchen über persönliche Gespräche mit
den Kindern, den Eltern und den Lehrern, jedem Kind gerecht zu werden. Wir stehen in
ständigem Austausch mit unseren Lehrerkollegen. Dabei geht es um inhaltliche
Schwerpunkte, wie z.B. Absprachen über Lernmethoden und Hilfestellungen.
Dadurch haben wir die Möglichkeit, auf jedes Kind gezielt einzugehen.
  • Unsere Kinder haben ein Recht auf Hilfe und Schutz.

Konkurrenzverhalten zwischen den Kindern und auch einzelnen Gruppen wird von
unserer Seite nicht toleriert. Bei uns stehen das Miteinander und das Helfen untereinander
an erster Stelle. Wir sind Vertraute unserer Kinder. Sie können jeder Zeit in uns einen
Ansprechpartner finden. Wir nehmen uns die Zeit, gemeinsam mit ihnen bei Fragen und
Problemen nach Lösungswegen zu suchen.

  • Unsere Kinder entwickeln im täglichen Miteinander eigene Stärken, Fähigkeiten,
    Fertigkeiten und das Vertrauen in sich selbst. Dabei steht es ihnen frei Fehler zu machen,
    diese gemeinsam mit uns aufzudecken und sich von unserer Seite Hilfe zu holen
    .

Durch Gespräche, welche wir mit unseren Kindern führen, lernen sie für ihr eigenes Handeln
und Verhalten einzustehen und auch auf Forderungen unsererseits,
wie z.B. sich zu entschuldigen, zu reagieren.

Wir arbeiten im täglichen Leben mit unseren Kindern mit Lob und Anerkennung. Wir ermutigen und
bestärken unsere Kinder, ihre Fertigkeiten und ihr Wissen weiter auszubauen und bei Misserfolgen
nicht gleich aufzugeben. 

  • Unsere Kinder haben das Recht, anderen Kindern gegenüber NEIN zu sagen.
    Sie dürfen sich ihre Spielgefährten selbst aussuchen und Freundschaften pflegen
    .
    So haben sie im Nachmittagsbereich in Absprache mit den jeweiligen Erziehern die Möglichkeit,
    die Gruppe zu wechseln, um mit ihren Freunden spielen zu können.


    Unsere Kinder dürfen auch NEIN sagen, wenn sie sich in Situationen wieder finden,
    in denen sie sich unwohl fühlen. So brauchen die Kinder zum Beispiel nicht an
    Nachmittagsveranstaltungen teilzunehmen, wenn diese nicht ihrem Interessensgebiet entsprechen.
  • Unsere Kinder haben das Recht auf Mitsprache und Mitgestaltung ihrer Freizeit.
    Sie äußern ihre Bedürfnisse nach Ruhe oder Aktivität.
    Wir bemühen uns, je nach Situation
    in unserem Nachmittagsalltag und unter Berücksichtigung unserer räumlichen Bedingungen,
    ihren Wünschen entgegen zu kommen. Wir geben unseren Kindern  - wenn möglich -
    ausreichend Zeit und Raum für freies Spiel und ungestörtes Zusammensein mit ihren Freunden.
  • Wichtig ist uns der Aufenthalt und das aktive Spiel an frischer Luft. Wir sorgen dafür,
    dass sich - je nach Witterung - alle Kinder zwischen der Unterrichtszeit und der Erledigung
    der Hausaufgaben oder der Nachmittagsgestaltung an der frischen Luft befinden.
     
  • Unsere Kinder brauchen bei der Bewältigung ihres Alltags unsere Unterstützung, aber auch
    verbindliche Absprachen und Grenzen.

Wir legen unter anderem besonderen Wert auf:

  •  höfliche Umgangsformen, wie Bitte und Danke

  • An- und Abmelden bei dem/der Erzieher/in

  • friedliche Konfliktlösungen

  • Einhaltung hygienischer Maßnahmen

  • ordentliche Einnahme der Mahlzeiten


5. Nachmittagsgestaltung

SAPH-GRUPPEN (Klasse 1/2)

Klassen 3 und 4

- Gemeinsame Einnahme des
  Mittagessens  mit den Erzieher/innen.

- Bis zu den Herbstferien werden die Kinder
  der SAPH-GRUPPEN vom Hort zum
  Unterricht gebracht und wieder abgeholt

- Die Kinder dürfen auf dem gesamten
  Schulgelände ihre Spielideen
  verwirklichen und nach Absprache mit
  den Erzieher/innen allein draußen
  spielen. Hierbei legen wir Wert auf
  Verlässlichkeiten

 Wir bieten:

  • aktive Erholungsphasen, mit dem Recht der Kinder auf  Selbstbestimmung,

  • monatliche Geburtstagsfeiern in den einzelnen Gruppen,

  • individuelle und gemeinsame Gruppenaktivitäten am Nachmittag, wie z.B. Basteln,
    Spiele in der Turnhalle, Backen in der Hortküche,

  • gruppenübergreifende Höhepunkte, wie z.B. Puppentheater,
    jahreszeitliche Bastelnachmittage.

 Hausaufgaben:

Wir geben unseren Kindern die Zeit und den Raum, ihre Hausaufgaben ordentlich und in Ruhe erledigen zu können. Wir stehen ihnen bei Fragen gern zur Verfügung. Die Sicherstellung der Qualität und Vollständigkeit der HA ist Aufgabe der Kinder, die Kontrolle obliegt den Lehrern.

 

Hausaufgabenzeit: Montag - Freitag 14:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch hausaufgabenfrei

 

In Absprache mit den Lehrer/innen werden Hausaufgaben, welche
von der Mehrzahl der Schüler nicht gelöst werden können, abgebrochen.
Diese werden dann nochmals im Unterricht besprochen.

 

Bei Schwierigkeiten, die einzelne Schüler betreffen, findet eine individuelle
Absprache zwischen Erzieher/innen und Lehrer/innen statt.
So
kann ein eventueller Förderbedarf angedacht werden.

 


 

 6. Zusammenarbeit zwischen Lehrer/innen und Erzieher/innen

Ein besonderer Schwerpunkt ist die sprachliche Entwicklung unserer Kinder. Wir achten
gemeinsam mit dem Lehrpersonal auf eine deutliche Aussprache. Sie werden befähigt,
in ganzen Sätzen zu sprechen und Fragen in vollständiger Form zu stellen.

Wir sind unterstützend im Vormittagsbereich tätig und begleiten den Unterricht pro Klasse
ca. 6-8 Stunde in der Woche, oder betreuen die Kinder in Teilungsstunden.

Wir betreuen nach Absprache mit dem Lehrpersonal Kinder in Problemsituationen individuell,
unterstützen und fördern sie.

Wir begleiten unsere Klassen zu Wandertagen, Klassenfahrten, Festen und unterstützen bei Projekten.

Die 3.Klassen werden von uns zum Schwimmen begleitet.

Gemeinsam mit dem Lehrpersonal wirken wir in den Schulgremien mit. Dazu gehören
unter anderem die Gesamtkonferenz, die Schulkonferenz und die Gesamtelternversammlung.

Jeden Dienstag findet von 9 - 11 Uhr die Teamberatung der Erzieher/innen statt.
Hier werden aktuelle Themen besprochen, sowie Horthöhepunkte (siehe letzte Seite) geplant.

Jede/r Erzieher/in nimmt im Rahmen unserer Möglichkeiten regelmäßig an Fortbildungen teil, z.B.:

  • Erfahrungsaustausch mit anderen Hortteams über Freizeitangebote
  • ADHS/ Krankheitsbild und pädagogische Hilfen
  • Umgang mit Problemkindern
  • Gewaltprävention u. a.

 und übermittelt dem Team seine / ihre Erfahrungen.


7. Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir nehmen regelmäßig an Elternabenden und an Elterngesprächen teil.

 

Wir haben immer ein offenes Ohr für die Fragen und Probleme unserer Eltern.
Bitte suchen Sie das Gespräch mit uns! Informationen, welche die Lehrer/innen benötigen,
leiten wir gern weiter.

 

Wir nehmen gern Ihre Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Hortveranstaltungen
in Anspruch, bzw. greifen Ihre Ideen auf.

 


8. Höhepunkte des Hortlebens

  • Herbstfest
  • Weihnachtsbasteln
  • Osterbasteln
  • Sportfest
  • Sommerfest im Hort
  • Puppentheater
  • Kinobesuche
  • Bowling und anderes mehr
  • Gestaltung der Ferien
  • Ferienfahrt im Sommer

Wir wünschen allen Kinder und Eltern
eine schöne Zeit im Hort der Schule am Berg

das Erzieherteam



erstellt: www.altglienicke.de